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    Nach dem Amazon-Superhit "Als du mich sahst" müsst ihr unbedingt auch diesen Film desselben Regisseurs streamen – da heult jeder vor Glück!
    Christoph Petersen
    Christoph Petersen
    -Chefredakteur
    Schaut 800+ Filme im Jahr – immer auf der Suche nach diesen wahrhaftigen Momenten, in denen man dem Rätsel des Menschseins ein Stück näherkommt.

    Schon der Trailer zu „Als du mich sahst“ hat einen Weltrekord aufgestellt – und tatsächlich entwickelt sich das Romantik-Drama aktuell auf Amazon Prime Video zum Streaming-Superhit. Wir haben da noch einen Tipp, falls ihr den Film schon gesehen habt.

    In „Als du mich sahst“ spielt Oscargewinnerin Anne Hathaway die erfolgreiche Galeristin Solène, die ihre Tochter zum Coachella-Musikfestival begleitet und sich dort in den halb so alten Sänger der angesagtesten Boyband des Planeten, Hayes Campbell (Nicholas Galitzine), verguckt. Während das Paar selbst mit dem Altersunterschied und Hayes‘ Berühmtheit umzugehen lernen muss, macht ihnen die übergriffige Klatschpresse das Leben und das Lieben noch mal besonders schwer...

    Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller* von Robinne Lee avancierte der erste Trailer zu „Als du mich sahst“ mit mehr als 125 Millionen Views auf Anhieb zur meistgesehenen Vorschau für einen Streaming-Originalfilm überhaupt! Und inzwischen schlägt sich der Vorab-Hype auch in tatsächlichen Erfolgen für Amazon Prime Video nieder – wo der Film in 57 (!) Ländern auf Platz 1 der Streaming-Charts eingestiegen ist. Falls ihr „Als du mich sahst“ bislang noch nicht gesehen habt, könnt ihr das jetzt mit eurem Amazon-Prime-Abo direkt nachholen:

    Wenn ihr euch „Als du mich sahst“ hingegen bereits angesehen (und gemocht) habt, dann hätten wir da noch einen weiteren Streaming-Tipp von euch. Denn der Regisseur Michael Showalter hat zuvor auch schon einen der berührendsten Hollywood-Filme der vergangenen 20 Jahre gedreht – wir kennen jedenfalls kaum jemanden, der bei „The Big Sick“ nicht total losgeheult hat.

    „The Big Sick“ ist ein besonders persönliches Projekt des Komikers und Marvel-Stars Kumail Nanjiani: Der Film erzählt nämlich die wahre Geschichte von ihm und seiner Ehefrau Emily V. Gordon, die wegen einer aggressiven Infektion bereits kurz nach dem Kennenlernen in ein künstliches Koma versetzt werden musste.

    Darum geht’s in „The Big Sick“: Der gebürtige Pakistani Kumail (Kumail Nanjiani) schlägt sich als Stand-up-Comedian durch, während seine Eltern alles dafür tun, um ihn endlich mit einer pakistanischen Frau zu verheiraten. Als Emily (Zoe Kazan) ihn bei einem seiner Auftritte auf schlagfertige Weise herausfordert, landen die beiden gemeinsam im Bett. Sie stellen schnell fest, dass da mehr zwischen ihnen ist und sie es daher nicht bei einem One-Night-Stand belassen wollen.

    Emily kommt allerdings schon bald nicht mehr damit klar, dass Kumail die Beziehung vor seinen Eltern verheimlicht – und macht Schluss mit ihm, kurz bevor sie wegen einer Infektion in ein künstliches Koma versetzt werden muss. An ihrem Krankenbett trifft Kumail erstmals auf Emilys Eltern Beth (Holly Hunter) und Terry (Ray Romano) – und lernt von den beiden eine ganze Menge über das Leben und sich selbst...

    Wie „Als du mich sahst“ gibt es auch „The Big Sick“ im Abo von Amazon Prime Video – da könnt ihr also einfach direkt weiterschauen:

    Darum lohnt sich "The Big Sick"

    Das Drehbuch zu „The Big Sick“ stammt von Kumail Nanjiani und seiner Ehefrau Emily V. Gordon selbst, die damals zum Glück wieder aus dem Koma aufgewacht ist. Solche höchstpersönlichen Erfahrungen zu einem Hollywood-Skript zu verarbeiten, ist nicht immer eine gute Idee – oft kommt auch einfach nur Kitsch dabei heraus. Aber hier nicht – die beiden treffen genau den richtigen Mix aus berührenden Beobachtungen und trockenem Humor. Als Belohnung wurden Kumail Nanjiani und Emily V. Gordon sogar für einen Oscar in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch nominiert!

    Das Fazit unserer 4-Sterne-Kritik lautet deshalb auch: „In dieser bittersüßen, etwas nerdigen und extrem unterhaltsamen Tragikomödie wird der Ernst des Lebens gekonnt mit treffsicherem Culture-Clash-Humor und brillantem Dialogwitz vereint.“

    Ab heute im Streaming-Abo: Einer der besten Filme des Jahres – mit Uwe Boll in einer gnadenlos-selbstironischen Rolle!

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